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IGB unterwegs    27.09.2023

AI in Health

Künstliche Intelligenz und Gesundheitsforschung im Zentrum der Veranstaltung AI in Health

Vorträge, Diskussionen und Netzwerken rund um die Themen Künstliche Intelligenz und Gesundheitsforschung standen auch bei der zweiten Auflage von „AI in Health“ im Fokus – diesmal mit mehr Gästen als im Vorjahr und deutlich größerem öffentlichen Interesse. Kernstück der Konferenz waren vier Sessions, deren Themenpalette von individualisierter Gesundheitsversorgung und Patientenmodellen über Technologietransfer bis hin zum Einsatz von KI zur Verbesserung von Pflegeabläufen reichte.

In typisch integrierter Manier bestand die Session des IGB aus Vorträgen von Vertreter:innen aus Forschung, Versorgung und Start-ups. Durch die Integration von digitaler Pathologie und KI in einer Softwarelösungen setzen sich Max Schmidt und das Gründungsteam von aisencia für eine bessere Gesundheitsversorgung ein und möchten so dazu beitragen, das Leben von Patient:innen und Patholog:innen der Dermathologie weltweit zu verbessern. Auch die Pflege kann von Neuerungen im Bereich KI profititeren: Das ProKIP-Projekt fördert die Integration von KI-Lösungen in die Pflegepraxis. ProKIP begleitet, berät, vernetzt und evaluiert Forschungsprojekte im BMBF-Förderprogramm „Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen“.

Noch ganz am Anfang steht Julija Storz mit ihrer Gründungsidee EINA Circle: Sie möchte mit Hilfe von evidenzbasiertem Wissen und KI-basierten Tools dazu beitragen, das Wohlbefinden von Frauen mit PMS während des Menstruationszyklus zu verbessern. Gerade auf der Intensivstation, wo unter Zeitdruck kritische Entscheidung getroffen werden müssen, kann die KI den behandelnden Ärtzt:innen helfen, aus der Datenflut relevante Informationen zu extrahieren. Im Projekt RIDIMP, in dem Gesundheit Nord, DFKI und Philips kooperierten, entstand ein System zur frühzeitigen Erkennung kardiopulmonarer Dekompensation, das auf der Intensivstation des Klinikums Bremen-Mitte validiert wurde.

Als Mitveranstalter der Konferenz „AI in Health“ kommt der Integrierte Gesundheitscampus Bremen seine Rollen als Impulsgeber, der innovative Themen anstößt und in das Land hineinträgt und als Kommunikator, der den dynamischen Innovationsstandort zu mehr Öffentlichkeit verhilft, nach. Gleichzeitig entsteht durch die kooperative Organisation mit den regionalen Akteur:innen U Bremen Research Alliance, JAAI | JUST ADD AI GmbH und Transferzentrum für Künstliche Intelligenz - Bremen.AI ein vertrauensvolles Netzwerk, auf dem auch zukünftig Synergien entstehen, die dem Bundesland Bremen zugutekommen

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